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Häufig gestellte Fragen
Nicht erst wenn ein Todesfall in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis eingetreten ist, beginnt man über bestimmte Fragen nachzudenken. Einige, uns häufig gestellte Fragen, möchten wir im Folgenden beantworten:
  • Wird von den Krankenkassen noch ein Sterbegeld gezahlt?
    Nein, seit 2004 gibt es kein Sterbegeld mehr. Nur durch eine private Sterbegeldversicherung kann hier vorgesorgt werden.

  • Können Bestattungskosten von der Steuer abgesetzt werden?
    Ja, die Bestattungskosten eines Angehörigen sind außergewöhnliche Ausgaben und können von der Steuer abgesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die Kosten nicht durch den Nachlass des Verstorbenen oder durch die Zahlung einer Sterbeversicherung gedeckt werden.

  • Wie lange darf ein Verstorbener zu Hause bleiben?
    Der Verstorbene darf bis zu 36 Stunden nach Feststellung des Todes zu Hause aufgebahrt werden.

  • Ist der Tod nicht zu Hause eingetreten, darf der Verstorbenen dennoch zu Hause aufgebahrt werden?
    Ja, es kann eine Überführung vom Krankenhaus oder Pflegeheim zu Ihnen nach Hause erfolgen. Die Aufbahrung zuhause muss jedoch innerhelb des Zeitraums von 36 Stunden erfolgen.

  • Sind für eine Einäscherung besondere Punkte zu beachten?
    Ja, jeder der eine Einäscherung wünscht, sollte diesen Wunsch möglichst schriftlich hinterlegen. Auch der Wunsch einer Seebestattung muss schriftlich hinterlegt sein. Der Verstorbene muss vor der Einäscherung amtsärztlich untersucht werden.

  • Wie wird sichergestellt, dass in der Urne wirklich die richtige Asche ist?
    Sobald der Sarg mit dem Verstorbenen zum Krematorium überführt ist, wird auf den Sarg ein Schamottstein gelegt, der die Einäscherungsnummer enthält. Diese Nummer wird auch auf die Urne geprägt sowie im Krematoriumsbuch vermerkt. Während des Verbrennungsvorganges bleibt der Stein immer beim Sarg. Da ein Krematoriumsofen nur einen Sarg aufnehmen kann, bleiben Asche und Schamottstein immer zusammen und werden zusammen in die bereitgestellte Urne eingefüllt. Die Urne wird verplombt und mit dem Namen, Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen versehen. Den Hinterbliebenen wird eine Einäscherungsbescheinigung ausgehändigt.

  • Was ist ein Ruheforst?
    Im Ruheforst wurden zahlreiche RuheBiotope ausgewiesen und gekennzeichnet, deren Mittelpunkt jeweils ein Baum ist. Diese können Sie sich schon zu Lebzeiten als letzte Ruhestätte auswählen. In einem RuheBiotop können bis zu 12 Personen beigesetzt werden. Ein RuheBiotop benötigt keine Pflege, da es Teil des natürlichen Waldes ist.

  • Was ist eine Patientenverfügung?
    Eine Patientenverfügung tritt in Kraft, wenn der Patient selbst nicht sein Einverständnis zur Behandlung geben kann. Voraussetzung ist, dass nach Ermessen des Arztes und dem Verlauf der Krankheit der Tod nicht mehr abzuwenden ist. Es kann detailliert dargelegt werden, wann medizinische Maßnahmen eingestellt werden sollen und nur noch für Schmerzfreiheit gesorgt werden soll. Nähere Informationen gibt ein Rechtsanwalt.

  • Wer ist bestattungspflichtig?
    Nach dem modernen Bestattungsgesetz sind die nächsten Familienangehörigen, zunächst Ehegatte, danach Lebenspartner, Kinder und Verwandtschaft als Bestattungspflichtige genannt. Diese Pflicht zur Bestattung ist unabhängig von der Erbsituation zu veranlassen.

  • Darf ohne Sarg beerdigt werden?
    Das Gesetz verzichtet auf einen Sargzwang und überlässt es den Friedhofsträgern, diese Frage für sich in ihren Satzungen zu regeln.

  • Werden Tot- und Frühgeburten beerdigt?
    Wenn ein Elternteil die Bestattung wünscht, muss der Friedhofsträger diese ermöglichen. Auf eine generelle Bestattungspflicht wurde verzichtet, um die unterschiedliche Art und Weise zu achten, wie Eltern mit einer Tot- oder Frühgeburt umgehen.

  • Wer ist für eine Beerdigung zuständig, wenn es keine Angehörigen gibt?
    In solchen Fällen wird das Versorgungsamt eingeschaltet. Das Versorgungsamt wird mit dem Nachlass des Verstorbenen die Beerdigung ausrichten oder das Sozialamt einschalten. Dieses wird die Beisetzung nach ihren Richtlinien in Auftrag geben.
  





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